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Das Waldbaden mit Hund gibt dir nicht nur die Chance die heilsame Waldatmosphäre zu erleben, sondern auch eine besondere Auszeit mit deinem Vierbeiner zu verbringen. Doch wie lassen sich Achtsamkeit beim Waldbad und ein unternehmungslustiges Tier in Einklang bringen? Das ist gar nicht so schwer, denn Hunde sind geborene Waldbader. Warum, erfährst du in diesem Beitrag.
Zeit in der Natur trägt nachweislich zur Entspannung bei. In Japan wird das Waldbaden, dort Shinrin Yoku genannt, darum schon seit Jahrzehnten als Therapie eingesetzt und sogar von Ärzten ganz gezielt für ihre Patienten empfohlen. Waldluft ist reich an Terpenen.* Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine positive Wirkung auf deine Gesundheit haben können. Besonders hoch ist die Konzentration von Terpenen in Nadelwäldern zur Sommerzeit.
Ziemlich sicher wirst du beim Waldbaden von deinem Hund noch etwas lernen können. Uns Menschen fällt es nämlich meistens gar nicht so leicht, uns auf den Wald einzulassen, den Alltag zu vergessen und unsere Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu richten. Hunden gelingt das meist viel besser, gibt es doch im Wald so viel Spannendes zu entdecken.
Aber wie funktioniert das gemeinsame Naturerlebnis von Mensch und Hund nun in der Praxis? Immerhin wird deine Fellnase nicht geduldig neben dir warten, bis du mit deiner Meditation im Wald zu Ende bist – und das soll er ja auch gar nicht.
Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen das Waldbad mit Hund sicher zum schönen Erlebnis für beide wird.
Sollte es deinem Hund hingegen schwerfallen, zur Ruhe zu kommen, kannst du ihn sich erst bei einer kleinen Trainingseinheit auspowern lassen oder einfach mit ihm durch den Wald gehen und dabei deiner Umgebung besondere Aufmerksamkeit schenken.
Für das Waldbaden mit deinem Hund brauchst du keine besondere Ausrüstung. Packe einfach die Sachen ein, die du auch sonst zu einer größeren Tour mit deinem Vierbeiner mitnehmen würdest. Unsere kleine Liste hilft dir dabei, nichts zu vergessen.
Auch die Ausrüstung für deinen Hund ist schnell zusammengestellt. Zusätzlich zu den unten aufgelisteten Dingen kannst du selbstverständlich noch Spielzeug mitnehmen.
Im Internet findest du zahlreiche Angebote fürs Shinrin Yoku mit Hund. Speziell für Anfänger kann es eine Hilfe sein, wenn dich ein erfahrener Waldbader bei deinen ersten Erfahrungen begleitet. So bekommst du Unterstützung uns Inspiration zur Gestaltung deines Waldbads. Zudem kann dir ein Experte zeigen, wie du deinen Hund in dein Waldbadeerlebnis einbinden kannst.
Bedenke jedoch, dass du bei diesen Kursen in der Regel nicht allein bist, sondern in einer Gruppe mit anderen Hundebesitzern zusammen. Je nach Charakter und Verhalten deines Tieres kann das eine Bereicherung für euer gemeinsames Waldbadeerlebnis sein oder eine Last. Diese Fragen kannst du letztlich nur selbst beantworten. Ein Kurs ist aber in keinem Fall zwingend notwendig.
Solltest du dich für einen Kurs entscheiden, erkundige dich vorher nach dem Ablauf und ob du schon Vorerfahrungen benötigst. Abschließend noch ein wichtiger Hinweis: Bei Kursen zum Waldbaden mit Hund handelt es sich nicht um eine Ausbildung wie etwa bei der Begleithundeausbildung, sondern um eine reine Freizeitaktivität. Man kann einen Hund also nicht zum „Waldbader“ ausbilden.
Doch egal, ob du dich nun für oder gegen einen Kurs entscheidest, wichtig ist die Wahl des richtigen Ortes. Bei uns in Bad Dürrheim wartet die einzigartige Natur des Südschwarzwalds auf dich. Erlebe Waldbaden mit Hund, ein erfrischendes Eisbad und vieles mehr in entspannter Atmosphäre.
*K. S. Cho, Y. Lim et al.: Terpenes from Forests and Human Health, in: Toxicological Research 33 (2017), S. 97–106.
**Q. Li: Effects of forest environment (Shinrin-yoku/Forest bathing) on health promotion and disease prevention – the Establishment of “Forest Medicine”, in: Environmental Health and Preventive Medicine 27 (2022), o. S.
***A. Siegel: Shinrin-yoku (forest-bathing) as a Factor in Canine Well-Being. Pasadena 2012.
****L. Bergamasco, M. Osella et al.: Heart rate variability and saliva cortisol assessment in shelter dog: Human-animal interaction effects. Applied Animal Behaviour Science 125 (2010), S. 56–68.
Bilder: Unsplash / Florian Göpfert / Todd Mittens
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